Motorsport aktuell

Walter Nawotka im Seat Leon Supercopa unterwegs auf dem Nürburgring.

 

NÜRBURGRING.

 

Der Cuxhavener Rennfahrer Walter Nawotka feierte jetzt einen großen Erfolg. Er gewann mit seinem Teamkollegen Heiko Fulsche die Serie um den Seat-Markenpokal in der Klasse SP3T auf dem weltberühmten Nürburgring

 Diese Rennstrecke in der Eifel hat so  ihre  Tücken.  Zum  einen  sind da  die  vielen  Steigungen  der Nordschleife.  Und  weil  der  Kurs 28 Kilometer lang ist, müssen die Fahrer selbst in einer Rennrunde teilweise  mit  unterschiedlichen  Wetterverhältnissen rechnen. Nawotka  selbst  hat  schon  ein  Jahrzehnt  Erfahrung  auf  der  berüchtigten  Nordschleife.  Heiko  Fulsche, der bisher Erfolge im DMV-Cup  feierte,  wurde  im  vergangenen Jahr auf einer Gästefahrt von der Faszination dieser einmaligen Strecke gepackt. Der Erfurter und Nawotka kennen sich schon einige Jahre. Nachdem nun beide dem Nordschleifen-Fieber  verfallen waren,  begannen  sie  im  Winter 2010/11 ihre Vorbereitungen. So trainierten  sie  unter  anderem  im Fahrsimulator. Das Auto von Fulsche, ein 330 PS starker Seat Leon Supercopa (2,0 Liter mit Turbolader), wurde aufbereitet

Nach einem Reifenschaden im ersten  Lauf  der  VLN-Langstreckenmeisterschaft  auf  der  Nordschleife blieb das Team Nawotka/Fulsche  in  allen  anderen  Läufen ohne  Ausfall  und  punktete  immer.  „Wir  sind  immer  zwischen Platz fünf und acht gelandet – das hat  am  Ende  gelangt“,  freut  sich Nawotka, und betont dabei: „Die Mannschaft  von  Fulsche  hat  das ganze Jahr super Arbeit geleistet "

Zum  Titelgewinn  führte  auch die  richtige  Marschroute,  Konstanz und taktisches Gefühl. Gegenüber  anderen  Teams  sind  die beiden  Rennfahrer  mit  weniger Risiko gefahren. Das hat sich bezahlt gemacht.

 

 Von seiner langjährigen Erfahrung auf der Strecke in der Eifel profitierte sein Teamkollege Heiko Fulsche. Das Duo setzte mehr als andere Teams auf Sicherheit und fuhr damit in seiner Klasse auf Rang eins.Titelgewinn für Walter Nawotka und Rennkollegen Heiko Fulsche auf der Nordschleife des Nürburgrings.Einige Gegner die bei  den  zehn  einzelnen  Rennen Siege  eingefahren  hatten,  ver- buchten  Ausfälle  und  erhielten dann  keine  Punkte.  Fulsche  hat schnell  vom  Nordschleifen-Spezialisten  Nawotka  gelernt.  Während  der  51-ährige Cuxhavener bei  den  ersten  Rennen  noch  der Schnellere  war,  wurde  sein  35- jähriger Partner von Lauf zu Lauf besser, hatte am Ende dann zehn bis 15 Sekunden Vorsprung. Das entspricht  auf  anderen  Strecken, die deutlich kürzer sind, vielleicht einer halben Sekunde. Fulsche ist Besitzer  des  Fahrzeugs,  hat  viel leicht  dadurch  auch  etwas  mehr riskiert auf der Strecke .Im  kommenden  Jahr  will  das Team  den  Titel  verteidigen,  aber das wird sehr schwierig, weil Cup- Fahrzeuge aus dem Vorprogramm der  DTM  hinzukommen.  Und über  diese  Rennfahrer  wird  fol- gendes  behauptet,  wie  Nawotka berichtet:  „Die  haben  noch  den Nagel quer.“

 Der Cuxhavener  Nawotka ist mittlerweile Nordschleifen-Spezialist. Er war erfolgreich im Honda-Cup, feierte Klassensiege auf einem Audi RS 4,ehe nun der Titel im Seat-Markenpokal der Klasse SP3T folgte.

 

Quelle: Cuxhavener Nachrichten, Frank Lütt